Park and ride (huck)
auf der Lainsitz am 12.6.2004


Mitten im Stadtgebiet von Gmünd in Niederösterreich überquert eine moderne Straßenbrücke die Lainsitz. Flussabwärts der Brücke sieht man die Lainsitz über eine Wehranlage und insgesamt drei Gefällstufen fließen. Obwohl diese Flussstrecke nicht im DKV - Führer vermerkt ist, haben schon viele Kanusportbegeisterte an eine Befahrung dieses "Gmünder Kataraktes" gedacht.

Eingebootet wird im Staubereich des Schrägwehres auf der orographisch linken Flussseite bei einer Betonstiege unterhalb der Straßenbrücke. Das folgende Schrägwehr wird links von der Mitte (rechts von einem tiefen Loch) hinuntergerutscht und dann sofort zwischen den Granitblöcken hindurch das rechte Ufer angepeilt. Dort befindet sich ein ausgeprägtes Kehrwasser.

Der folgende höchste Abfall wird am besten von rechts nach links befahren. Bemerkenswert ist bei der Einfahrt eine kleine kreisförmige Welle, "Tube", die aber leider zum Surfen viel zu klein ist. (Schlüsselstelle) In der Gefällstufe selbst wird der Fluss durch große Granitblöcke eingeengt, sodass am Ausgang eine Übungsstelle mit Kehren an beiden Ufern zum Verweilen und Spielen einlädt.

Michael und Helmut


Nach zirka 50 m ruhigerem Wasser folgt eine weitere flussbreite, verblockte Stufe, die meist in der Mitte gefahren wird.

Michael


Helmut


Anschließend folgt wieder leichteres Wasser. Der nach einem größeren Abstand von ca. 150 m folgende dritte und letzte Abfall ist am leichtesten rechts der Mitte zu befahren.

Michael und Helmut


DER "GMÜNDER KATARAKT" DER LAINSITZ - "PARK AND RIDE"


IN DER NÖ GRENZSTADT

Bericht von Michael Esterlus



Mitten im Stadtgebiet von Gmünd in Niederösterreich überquert eine moderne Straßenbrücke die Lainsitz. Flussabwärts der Brücke sieht man die Lainsitz über eine Wehranlage und insgesamt drei Gefällstufen fließen. Obwohl diese Flussstrecke nicht im DKV - Führer vermerkt ist, haben schon viele Kanusportbegeisterte an eine Befahrung dieses "Gmünder Kataraktes" gedacht.

Im Juni 2004 passte der Wasserstand auf der Lainsitz optimal, sodass der Gmünder Katarakt an 2 Wochenenden hintereinander am 5. Juni 2004 und am 12. Juni 2004 von Paddlern des KC Gars und Freunden befahren werden konnte. Die Befahrung am 5. Juni 2004 erfolgte durch Hannes Pilsa, Raimund Flicker, Michael Widhalm, Christian Schrammel und Michael Esterlus. Am 12. Juni 2004 waren Helmut Schön (St. Pölten) und Michael Esterlus bei gleichen Wasserstandverhältnissen insgesamt dreimal auf der Kataraktstrecke unterwegs.

Der Gmünder Katarakt der Lainsitz wird durch mehrere Rippen aus Granit gebildet, die nördlich des Gmünder Stadtplatzes quer unter dem Fluss verlaufen. Die beschriebene Flussstrecke befindet sich zur Gänze auf österreichischem Staatsgebiet.

Ausgebootet wird knapp danach am linken Ufer bei einem mit Schranken versehenen Weg zum Flussufer. Da die Gefällstrecke mitten im Stadtgebiet verläuft, säumen meist mehrere Zuschauer das Ufer und das Brückengeländer.

Empfehlenswert ist die Befahrung des Gmünder Kataraktes der Lainsitz vor allem in Verbindung mit Touren auf der Lainsitz bei Weitra, der Braunau oder dem Oberlauf des Kamp.

Kurzer Überblick



Länge der Wildwasserstrecke: 0,25 km
Bester Wasserstand: Pegel Ehrendorf 190 - 200, am 5. u. 11. Juni 2004 Pegel Ehrendorf 190, Wasserführung ca. 7 Kubikmeter pro Sekunde
Schwierigkeitsgrad: WW III - IV (je nach Wasserstand)
Gefälle in der Kataraktstrecke: bis 20 Promille
PKW - Begleitung möglich

Literatur:
DKV - Auslandsführer Band 1, Zentraleuropa, Österreich - Schweiz, 5. Auflage, 2000
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